Neujahrswunsch
Sonntag 30 Dezember 2007 um 23:50Ich wünsche allen Lesern ein
glückliches Jahr 1984!
Mögen alle eure Wünsche in Erfüllung gehen!
Ich wünsche allen Lesern ein
glückliches Jahr 1984!
Mögen alle eure Wünsche in Erfüllung gehen!
Aus gegebenem Anlass sollte ich jetzt Weihnachtsgrüsse schreiben. Falls jemand von euch kreativere und phantasievollere Weihnachtsgrüsse kennt als "Frohes Fest und ein schönes Jahr 2008!" möge sie/er sich bei mir melden. Bis dahin
Frohes Fest und ein schönes Jahr 2008!
Morgen, Kinder, wird's nichts geben!
Nur wer hat, kriegt noch geschenkt.
Mutter schenkte euch das Leben.
Das genügt, wenn man's bedenkt.
Einmal kommt auch eure Zeit.
Morgen ist's noch nicht soweit.
Doch ihr dürft nicht traurig werden.
Reiche haben Armut gern.
Gänsebraten macht Beschwerden.
Puppen sind nicht mehr modern.
Morgen kommt der Weihnachtsmann.
Allerdings nur nebenan.
Lauft ein bisschen durch die Straßen!
Dort gibt's Weihnachtsfest genug.
Christentum, vom Turm geblasen,
macht die kleinsten Kinder klug.
Kopf gut schütteln vor Gebrauch!
Ohne Christbaum geht es auch.
Tannengrün mit Osrambirnen -
Lernt drauf pfeifen! Werdet stolz!
Reißt die Bretter von den Stirnen,
denn im Ofen fehlt's an Holz!
Stille Nacht und heil'ge Nacht -
Weint, wenn's geht, nicht! Sondern lacht!
Morgen, Kinder, wird's nichts geben!
Wer nichts kriegt, der kriegt Geduld!
Morgen, Kinder, lernt fürs Leben!
Gott ist nicht allein dran schuld.
Gottes Güte recht so weit ...
Ach, du liebe Weihnachtszeit!
Erich Kästner
Kaum einer der jungen Leute in Gelnhausen kennt die Geschichte der berühmtesten Band der Stadt. Damals in den 60er Jahren liefen die Motoren der Panzer auf dem Panzerplatz auch in den Nächten durch, jederzeit bereit zum Schlag gegen den Feind im Osten. Der Krieg in Vietnam lief. Hanau war sozusagen letzte Station vor Vietnam für viele junge Amerikaner. Die Verbrechensrate in Hanau war dementsprechend höher als in Hamburg. Es gibt eine Dokumentation auf DVD über diese Zeit: Hanau á Gogo.
Mitten in den Unruhen der wilden 60er gründeten eine Handvoll junge Männer in Gelnhausen eine Band, mit der sie nicht nur Deutschland eroberten, nein - sie wollten antreten gegen die Beatles! Tja, wer war das wohl? Ich sehe Stirnrunzeln auf den Gesichtern der Jugend im Main-Kinzig-Kreis. Es waren: The Monks
Fast wären sie in Vergessenheit geraten, die Antipoden der Beatles:
The Monks, ein progressives Quintett ehemaliger GIs im Wirtschaftswunder-Deutschland. Während die Liverpooler “I Wanna old Your Hand” dudeln, schreien die Monks “I Hate You, Baby” und werfen ein bitteres “But Call Me” hinterher. Auch die Kleidung der Monks entspricht dem Negativbild der Beatles, die in den 60er-Jahren adrett im Anzug auftreten und bei kollektiven Bewegungen ihre putzigen Pilzköpfe schütteln. Die Monks tragen Mönchskutten und so ziemlich die uncoolste Frisur, die es gibt, nämlich eine Tonsur.
Nun ist ein prima Dokumentarfilm rausgekommen, der die Geschichte der Band beschreibt. The Transatlantic Feedback von Dietmar Post.
Nicht nur die Zeit lobt den Film. Einen guten Artikel über den Film fand ich bei Jungle World.
Eigentlich sollte es ja quasi zum Heimatkunde-Unterricht gehören, zu wissen wer die Monks waren. Zur Nachhilfe kann ich nur empfehlen, mal ins Kino zu gehen. Das Pali sollte eigentlich aus dem Film einen Mega-Event veranstalten und zur 60er Party einladen. Mal schauen ob sie das machen. *gg*
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