Samstag 31 Mai 2008 um 16:05
Es ist noch keine 20 Jahre her, da gab es eine Sekretärin beim sozialistischen, parteitreuen Jugendverband der DDR eine Sekretärin mit dem Namen Angela Merkel. Diese Sekretärin könnte, so das Schweizmagazin und difuse andere Quellen, an der Bespitzelung von Robert Havemann teilgenommen haben.
Zitat:
Jugendliche im Alter von Angela Merkel
haben die Stasiobservation am Grundstück (Havemanns) rund um die Uhr übernommen.
Zeitweise wurden bis zu 200 Stasiagenten auf das Grundstück angesetzt
und ausser Hausarrest hatte Havemann seit 1976 mit einem gekappten
Telefonanschluss zu leben. Die Überwachung kostete 740 000 DDR Mark.
Vor
einigen Jahren plante man, in der Redaktion des Westdeutschen
Rundfunks, den Bericht ” Im Auge der Macht- die Bilder der Stasi” und
wollte über die Stasiarbeit recherchieren.
Die Redakteure
stiessen dabei auf ein Foto, dass eine junge Frau, die sich um 1980 in
dieser Zeit dem Grundstück der Familie Havemann in Grünheide bei Berlin
näherte: Auf dem Foto soll ANGELA MERKEL zu sehen sein, die sich dem
Grundstück Havemann in der Zeit der Observation und der Isolation von
Havemann näherte.
Das vom WDR gefundene Merkel.Bild durfte nicht
gesendet werden, weil Angela Merkel die Ausstrahlung des Fotos im WDR
Film untersagt hatte.
...
Besonders spannend dürfte jetzt die
Debatte um den PDS Abgeordneten Gregor Gysi werden. Viele Deutsche
Medien sowie der CDU Generalsekretär Ronald Pofalla, fordern den
Bundestags-Fraktionschefs Gregor Gysi auf, seine DDR-Vergangenheit
nicht unter den Teppich zu kehren.Wir können gespannt sein, ob der
Generalsekretär dies auch von seiner Chefin der Kanzlerin Angela Merkel
verlangt.
Fatal in diesem Zusammenhang dürfte die Rolle des
Boulevardblattes "Bild" sein.Hat man sich gerade richtig gut darauf
eingeschossen Gregor Gysi seine Stasi Vergangenheit vorzuwerfen, muss
"Bild"sich nun auf seine so geliebte Kanzlerin fokussieren, wenn man
nicht mit zweierlei Mass messen will. Eine mit Stasi Vorwürfen
belastete Kanzlerin dürfte allemal schwerer wiegen als ein
Bundestags-Fraktionschef.
Die weitere Berichterstattung der
Deutschen Medien, sofern überhaupt eine stattfindet, dürfte den
Deutschen einen erkenntnisreichen Einblick in die Aufrichtigkeit,
Glaubhaftigkeit und Vertrauenswürdigkeit ihrer Medien gewähren.Dies
gilt ebenso für die gesamte Parteienlandschaft.
Das Kapitel
Stasi kann erst dann in Deutschland abgeschlossen werden, wenn kein
ehemaliger Stasi Mitarbeiter mehr ein öffentliches Amt bekleidet.
Zitat ende.
Donnerstag 29 Mai 2008 um 13:29
Als ich vor mehreren Jahren in Nepal war, war das Land in einem schlimmen Zustand. Die "Jeepney-Gang" hatte das Land fest im Griff. Die Königsfamilie und einige sehr reiche Nepalis hatten das Land unter Kontrolle, konnten machen was sie wollten.
Touristen, die im Norden auf Tour gingen, zahlten "Permitgebühren" direkt an die Maoisten, die das Land ausserhalb von Kathmandu kontrollierten.
Heute wurde Nepal eine Federal Republic. Der König ist abgesetzt und hat nur mehr Bürgerrechte, muss in 15 Tagen seinen Palast verlassen. Ich freue mich über den wichtigen Schritt und hoffe bald wieder genug Einkommen zu haben, um dieses schöne Land noch einmal besuchen zu dürfen.
Montag 19 Mai 2008 um 15:32
Als ich vor vier Tagen einkaufen im Globus in Wächtersbach war, hatte ich ein Erlebnis der "ditten Art".
Zur Erinnerung: Im Globus selbst gibt es eine Back-Abteilung mit loser Ware zum Selbsteinpacken. Dort werden mehrmals über den Tag vorgekaufte Backwaren wie Brötchen oder Weissbrot aufgebacken und in Tüten oder lose zum selber einpacken angeboten.
Ich war also mit einem Kasten Wasser im Wagen auf dem Weg in die Wurstabteilung und war noch zwischen den Schokoladenregalen als ich mich wunderte wo der ganze schwarze Dreck am Boden herkommt. Als ich um die Ecke bog, stiess ich auf einen Hubwagen mit einer grossen Palette voller dicker Holzkohlesäcke und zwei Verkäuferinnen, die diese Säcke von der Palette auf einen grossen Haufen direkt vor der losen Ware der Backabteilung wuchteten. Mit jedem Plumps eines Sackes auf den Haufen wurde eine neue schwarze Wolke sichtbar. Der Boden war schwarz vom Holkohledreck.
Direkt dahinter, keine 90cm entfernt: Brötchen, Weissbrot, Zwiebelbrot usw. Nur dürftig von Plexiglasscheiben geschützt, die nicht fest schliessen.
Mit Lebensmittelhygiene kann das nichts zu tun haben. Ich vermute, wer auch immer hinter der Entscheidung steht, die Holzkohle genau dahin zu setzen, hatte eine Neuerung im Auge: Die Holzkohlebäckerei, neu im Globus Wächtersbach.
Edit: Nach knapp 10 Tagen, als Google diese Seite bei der Suche nach Globus auf der ersten Seite anzeigte, wurden die Kohlensäcke entfernt. Na also, es klappt doch.
Donnerstag 08 Mai 2008 um 17:37
Ich wundere mich schon lange darüber, dass unsere Gewerkschaften öffentlich über hohe Managergehälter motzen, aber gleichzeitig diese Gehälter in den Aufsichtsräten absegnen. Ich wunderte mich auch darüber, dass Transnet-Chef Hansen in den letzten harten Monaten der Tarifauseinandersetzungen und der Bahn-Privatisierung meist auf Seiten des Bosses war und rigoros für die Privatisierung der Bahn eintrat.
Heute wurde er belohnt für seine Dienste mit dem Posten des Arbeitsdirektors bei der Bahn. Das macht mich ehrlichgesagt fassunglos wie offen diese Art von Korruption bei uns im Lande betrieben wird. Der nächste Gewerkschaftler, der mich als Mitglied werben will, wird was zu hören bekommen.... Diese Art Mafia höhlt unsere Demokratie aus und zerstört die Glaubwürdigkeit der Gewerkschaften.