Gelnhausen - 05.September - Eine Stadt steht auf - Für mehr Toleranz und Demokratie
Schon ab neun Uhr morgends findet in Gelnhausen ein Festival gegen Rechts statt, getragen von allen demokratischen Kräften der Stadt.
Im Laufe des Tages spielen
heimische Musikgruppen wie die „Hound Dogs“ (Rock'n'Roll), „Lentil
Dish“ (Rock), „BrässKopp“ (Rock, Pop, Funk, Soul) und „Equalunique“
(Metal), aber auch deutschlandweit bekannte Bands wie „Krüger rockt!“
und „Peilomat“. - weitere Informationen und Zeitplan hier
» Weltmusik im Palmengarten FrankfurtDienstag, 11. August
Hazmat Modine, USA
New York war schon immer der Schmelztiegel verschiedener Musikkulturen,
das verkörpert kaum eine Band mehr als Hazmat Modine. Mit ihrer Mixtur aus
Blues,Calypso, Brass Band Sound, Klezmer und Reggae schaffen sie eine einzigartige,
interkontinentale Soundcollage.
Dienstag, 18. August
Juan Carlos Caceres & Tango Negro Trio, Argentinien
Juan Carlos Caceres, ist Sänger, Pianist,
Komponist und Maler;
einer der wenigen Künstler, die sich mit den schwarzen Wurzeln des
Tangos auseinandersetzen. Mit rauchig-lasziver Stimme erzählt Caceres vom Leben
in Buenos Aires,
von Heimweh, Exil und den Wunden der Zeit.
Dienstag, 25. August
Titi Robin, Frankreich
Seit mehr als
dreißig Jahren pendelt der ruhelose Musiker zwischen Roma-Kultur
und arabischer Musik. Rhythmische und melodische Motive stehen im wechselnden
Dialog,
Tradition und Improvisation befruchten sich gegenseitig, eine eigene
weltmusikalische Sprache entwickelt sich.
Netterweise hat mir ein freundlicher Mensch seine Kamera und einige Aufnahmen von Wächtersbach zur Verfügung gestellt, was ich natürlich gleich brutal ausgenutzt habe. Hier ist also ein kurzer Rundgang durch die Altstadt, das Schloss und ein Schnippel Umgebung. Kenner werden feststellen, das Video ist schon etwas älter...
Die demokratischen Kräfte in Gelnhausen veranstalten am 05. September ab 09. Uhr ein Festival gegen Rechts auf der Müllerwiese. Zu hören gibt es neben einheimischen Bands wie die „Hound
Dogs“ (Rock'n'Roll), „Lentil Dish“ (Rock), „BrässKopp“ (Rock, Pop,
Funk, Soul) und „Equalunique“ (Metal), auch deutschlandweit
bekannte Bands wie „Krüger rockt!“ und „Peilomat“.
"Bereits in den nächsten
Tagen verteilen Mitglieder des Bündnisses Plakate und Flyer in
Gelnhäuser Geschäften und Gaststätten, aber auch an Privatpersonen, die
ein Ortsschild darstellen, das den Text „Gelnhausen, nazifreie Zone“
trägt. Damit soll bereits im Vorfeld ein Zeichen gesetzt werden, dass
die Barbarossastadt sich dagegen wehrt, Rechte innerhalb ihrer Mauern
zu dulden". schreibt die GNZ
Der Ortsverband der NSDAP gründete sich schon 1925 in Gelnhausen. Die Stadt war die erste "judenfreie" Stadt im Reich - und die Progromnacht wurde hier "test-aufgeführt" um zu sehen wie die Bevölkerung sich verhält. Damals gab es keine nennenswerte Gegenwehr gegen Rechts in Gelnhausen. Es ist schön zu sehen, dass die Gelnhäuser auf dem rechten Ohr hellhörig geworden sind und in der Lage, sich während des Wahlkampfes an einen Tisch zu setzen, um der NPD Main-Kinzig und dem "Freien Widerstands MKK" zu zeigen dass bei ihnen kein Platz mehr für sie ist.
Drei Sportler mit Fabelzeiten sind Medaillengewinner im 100m Lauf geworden.
Alle drei können keine lückenlosen Doping-Kontrollen nachweisen. - Besonders Jamaika scheint ein Wunderland zu sein. Wenn ich dann sehe, wie die Veranstaltung finanziert wird, und welcher Aufwand alleine im Pressebereich getrieben wird, greif ich mir nur noch an den Kopf. Es macht keinen Spass mehr zuzusehen.
Doch halt, wer jetzt
denkt, es geht nicht niveauloser, - der wird von der Jungen Union
Wittmund eines besseren belehrt.. http://shortlinks.de/60ds
... während die Google Bildersuche nach fdp wahlplakat ein
überraschendes erstes Ergebnis birgt und aufzeigt dass auch die
Liberalen den Wahlkampf nicht so richtig im Griff haben, dieses Jahr... http://shortlinks.de/9n08
Zum "Aufstand der Anständigen" ruft die SPD Main-Kinzig gegen einen
geplanten "Nationalen Aktiontag" der rechtsextremen NPD in Gelnhausen
am 5. September auf. "Neonazis haben bei uns keinen Platz," so der
stellvertretende Vorsitzende der SPD Main-Kinzig, Heinz Lotz.
Die Parteien in Gelnhausen diskutieren noch über ein gemeinsamens Vorgehen an diesem Tag.
Laut Rathauschef Stolz hat die NPD für den 5. September die städtische Zehntscheune
an der Müllerwiese gemietet und will an einem Infostand Flugblätter
verteilen. Stolz sieht sich außer Stande, den Raum und die Genehmigung
für Veranstaltung zu verweigern, weil die NPD bei der Bundestagswahl
zugelassen ist.
Wie das Gelnhäuser Tageblatt gestern berichtete, hat die Stadt
Gelnhausen den Rechten einen Informationsstand im Ziegelhaus genehmigt
und ihnen die Zehntscheune an der Müllerwiese für eine
Podiumsdiskussion und einen "kameradschaftlichen Abend" vermietet.
Bürger, die sich der Protestbewegung anschließen wollen, können sich
laut Rathauschef bei ihm selbst unter der Telefonnummer 06051/830100
oder bei Hauptamtsleiter Michael Schwaab, 06051/830110, melden.
Am 1. November 1938 meldet dann das NSDAP-Propagandablatt “Kinzigwacht”: “Gelnhausen endlich judenfrei. Am 1. November hat sich der letzte Vertreter der Krummnasen abgemeldet.” Gelnhausen kämpft deshalb seit Jahrzehnten mit dem üblen Ruf, die erste "judenfreie Stadt" im Dritten Reich gewesen zu sein.
Ich hoffe die Bürger des Kreises wehren sich gegen diese Veranstaltung!!!
Am 5. August 2009 zog die ZDF Autorin Anette Hoth eine Bilanz
der Hartz Gesetze mit dem Titel "Das Leben ist Hartz".
Als "Beispiel" für die "arbeitsscheuen Drückeberger"
wurde ein Mann namens Hartmut Schlüter vorgestellt und vorgeführt.
Für Hartmut Schlüter ist das "Gesetz über die Grundsicherung von
Arbeitssuchenden" ein Spiel, Hartz IV macht ihm Spaß. Denn Hartmut
Schlüter sucht keine Arbeit, er will in Ruhe arbeitslos sein dürfen.
Da
haben wir also den "Beweis" dafür, dass die Agenda wichtig und richtig
war. Doch halt, - die gleiche Autoren hat zufälligerweise kurz vor der
Wahl 2005, am 31. August um genau zu sein, das gleiche Loblied auf die
Agenda gesungen. Damals unter dem Titel "Druck auf Drückeberger" und als Beispielfall diente damals: Na? - genau - der gleiche "Hartmut Schlüter".
Doch halt, nicht nur im ZDF tritt der Mann auf. Auch auf 3SAT am 20. September 2005 wurde in der „ZDF.reportage: Hartz IV und das wirkliche Leben“ nur wenige Tage vor der Wahl mit Schlüter ein "Beweis" geliefert, wie richtig der „Druck auf Drückeberger“ durch Hartz IV ist.
Das ZDF muss endlich mal lernen dem Mann vor jeder Wahl
einen anderen Namen zu geben und ihm einen neuen Bart anzukleben. Sonst wird es langsam peinlich...
"Das Konzept der gesetzlichen Krankassen ist in Zukunft nicht tragfähig." - Mit Erstaunen hörte ich eben diesen Satz im Heute Journal bei einem Bericht über eine Umfrage aus dem Munde des Präsidenten der Ärztekammer. Naürlich sprach er direkt danach von Zusatzversicherungen....
Das Konzept scheint bekannt. Ein unglaublich grosser Markt wartet darauf, abgegrast zu werden von den Ochsen der grossen Versicherungs- und Finanzdienstleister. Genau die, nämlich MLP, haben die Umfrage auch in Auftrag gegeben. Kommt mir bekannt vor, die Strategie. Was mich mich immer noch wundert, ist der unglaubliche Multiplikationsfaktor der sogenannten "meinungsführenden Medien", die sich auf jede noch so dumme, gekaufte Studie stürzen und das neoliberale Weltbild ihren Lesern und Zuschauern so immer weiter ins Hirn hämmern.
Da stört es nicht, wenn die gleichen Medien, die auf ihren Titelseiten den Zusammenbruch der gesetzlichen Rentenversichung prognostizieren einen Kooperationsvertrag mit einer Versicherung haben, die direkt daneben für die Riester-Rente wirbt. Bin ich alles gewöhnt.
Ärgern? Das passiert nur, wenn auch die Top-Meinungsmacher Heute und Tagesschau in die Kerbe dreschen. Das ZDF hat da in den letzten Wochen ziemlich an Ansehen verloren in meinen Augen. Da war das unseelige Sommerhinterview mit Lafontaine, eine wahre Kapitulationserklärung an den objektiven Journalismus nur eines von vielen Beispielen. Am heutigen Tag schlägt Heute gleich zweifach zu. Gegen die gesetzliche Rente auf der Titelseite und gegen die gesetzlichen Krankenkassen in der Hauptnachrichtensendung. Manchmal wird auch mir die Gehirnwäsche einfach zuviel....
Einien schönen Beleg für die Zurechnungsfähigkeit einer Partei und ihrer Abgeordneten bietet die SPD in Südhessen. Auf dem Parteitag in Langenselbold sprach sie sich gegen die Netzsperren aus. Die SPD und die Jusos werben auf ihren Internetseiten mit dieser Haltung.
Wer aber das Abstimmungsverhalten der Abgeordneten im Bundestag überprüft, fasst sich an den Kopf - ALLE Abgeordneten aus der Region haben für die Sperren gestimmt. (Bei Leuten wie Dackel-Hauer nicht erstaunlich)
Mit einer Email bat ich heute um Klärung.
Hallo liebe Genossen!
Mit Verwunderung habe ich die Aussagen der SPD Südhessen mit dem Abstimmverhalten der Bundestagsabgeordneten verglichen.
Bitte, könnt ihr mir erklären, warum man in der Presse und auf den Homepages gegen die Sperren argumentiert aber die zuständigen Abgeordneten anders abstimmen?
Ich bitte um eine schlüssige Erklärung, die mir deutlich macht, mit welcher Motivation die SPD Südhessen anders redet, als ihre Abgeordneten handeln.
Vielen Dank
Eine etwa gleichlautende Mail ging an die Jusos in Südhessen. Ich werde euch über die Antworten auf dem Laufenden halten.
Über
Archiv von Notizen aus der Provinz. Klick um die Hauptseite frontpage zu sehen.
Tim (Finanztransaktion…): Ein trockenes Thema schön… packen wir an (Arbeitslosigkeit): Das Problem der Arbeitslo… Tim (Was Guttenberg un…): Danke für den Artikel – d… Frank (Was macht die BKK…): Ich recherchiere grad ob … None (Was macht die BKK…): Aus welchem Grund möchtes… Frank (Anzeige wegen Har…): Ich habe diesen Text in e… Martin (Anzeige wegen Har…): Ich würde die Anzeige ger… Philipp (Medien, Agenda, S…): Freut mich das das noch j… blogsgesang (Quo Vadis Volkspa…): Leider ist zu befürchten,… Frank (EU verbietet Apfe…): Nee – in der Hühnersuppe …